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Hautkrebsvorsorge in Österreich

Seit 1988 informiert die Österreichische Krebshilfe gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie über Hautkrebsvorsorge. Was mit „Sonne ohne Reue“ als moderne Aktion gestartet wurde, hat sich im Laufe der Jahre zu einem Markenzeichen für Hautkrebs-Aufklärung und –Vorsorge in Österreich entwickelt. Trotz aller Warnungen ist Hautkrebs jedoch im Ansteigen: im Jahr 2008 erkrankten mehr als 1.100 Menschen in Österreich an der aggressivsten Hautkrebsform, dem Melanom.

Bereits 3,1 % aller krebserkrankten Frauen Österreichs leiden an Melanomen der Haut, bei Männern sind es 2,8 %, Tendenz steigend. Im Kampf gegen Hautkrebs hat die Früherkennung besonderen Stellenwert: rechtzeitig erkannte und operierte Melanome können eine vollständige Heilung bedeuten. Das ist auch das Ziel der Kampagne „Sonne ohne Reue“: „Die Sonne spielt einen wesentlichen Faktor in der Melanomentstehung. Der vernünftige Umgang mit der Sonne kann daher verhindern, dass das Melanom auftritt,“ erläutert Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe.

„Die beste Vorsorge im Kampf gegen den Hautkrebs ist die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung – das bedeutet Sonnenschutz durch Sonnencremen, Kleidung und Schatten,“ erklärt dazu Univ. Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für allgemeine Dermatologie an der Medizinischen Universität Wien. Der zweite wichtige Vorsorge-Punkt ist die Selbstkontrolle der Haut. Wenn sich Muttermale verändern, sind sie melanomverdächtig. In diesem Stadium sollte keine Zeit versäumt werden und sofort der Hautarzt aufgesucht werden. Die dritte Vorsorgesäule ist die regelmäßige Hautkontrolle beim Arzt. „Das sind auch die wichtigsten Inhalte unserer Aktion „Sonne ohne Reue“, zu der die Krebshilfe eine Vielzahl von Aktionstagen in ganz Österreich organisiert,“ so Sevelda.

Bereits 3,1 % aller krebserkrankten Frauen Österreichs leiden an Melanomen der Haut, bei Männern sind es 2,8 %, Tendenz steigend. Im Kampf gegen Hautkrebs hat die Früherkennung besonderen Stellenwert: rechtzeitig erkannte und operierte Melanome können eine vollständige Heilung bedeuten. Das ist auch das Ziel der Kampagne „Sonne ohne Reue“: „Die Sonne spielt einen wesentlichen Faktor in der Melanomentstehung. Der vernünftige Umgang mit der Sonne kann daher verhindern, dass das Melanom auftritt,“ erläutert Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe.

„Die beste Vorsorge im Kampf gegen den Hautkrebs ist die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung – das bedeutet Sonnenschutz durch Sonnencremen, Kleidung und Schatten,“ erklärt dazu Univ. Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für allgemeine Dermatologie an der Medizinischen Universität Wien. Der zweite wichtige Vorsorge-Punkt ist die Selbstkontrolle der Haut. Wenn sich Muttermale verändern, sind sie melanomverdächtig. In diesem Stadium sollte keine Zeit versäumt werden und sofort der Hautarzt aufgesucht werden. Die dritte Vorsorgesäule ist die regelmäßige Hautkontrolle beim Arzt. „Das sind auch die wichtigsten Inhalte unserer Aktion „Sonne ohne Reue“, zu der die Krebshilfe eine Vielzahl von Aktionstagen in ganz Österreich organisiert,“ so Sevelda.

Mehr Erkrankungen, weniger Todesfälle

Der wesentlichste Grund für den Anstieg der Hautkrebsfälle in Österreich ist die ungeschützte UV-Bestrahlung. „Dabei ist dieses Risiko am einfachsten vermeidbar,“ bekräftigt Pehamberger. Auch die WHO hat UV natürliche (ungeschützte) Sonnenbestrahlung und künstliche Bestrahlung zu Bräunungszwecken (Solarien) als krebserregend eingestuft. Vor allem der Gang ins Solarium führt insbesondere bei Jugendlichen zu erhöhtem Hautkrebsrisiko. Seit September 2010 müssen daher Solarienbetreiber und auch andere Stellen, die Bräunungsgeräte aufgestellt haben (Hotels, Fitnessstudios, Bäder etc.) sicherstellen, dass Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zugang zu ihrem Solarium erhalten.

Ob der viel zitierte Klimawandel – insbesondere das Ozonloch – eine unmittelbare Auswirkung auf die Entstehung von Hautkrebs hat, ist derzeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Wichtig ist aber in jedem Fall, nur mit entsprechendem UV-Schutz die Sonne zu genießen. „Der richtige Sonneschutz ist das Um und Auf der Hautkrebsvorbeugung, jedoch kein Freibrief zum Sonnenbraten“, ermahnt Prof. Pehamberger.

Erfreulicherweise nehmen die Hautkrebs-Todesfälle im Vergleich zu den Neuerkrankungen in Österreich ab. Denn viele Erkrankungen werden heute früher entdeckt. Die gängige Untersuchung und digitale Dokumentation von pigmentierten Läsionen (Muttermale und Melanom) mittels Hautmikroskopie erzielt eine deutliche Verbesserung der Früherkennung. Neue Methoden wie die konfokale Mikroskopie und die optische Kohärenz-Tomographie sind in Entwicklung und versprechen noch eine weitere Verbesserung. „Diese Fortschritte tragen noch mehr dazu bei, dass sich die Heilungs- und Überlebenschancen bei Hautkrebs erhöhen,“ so Pehamberger.